Heraus zum revolutionären 1. Mai in Winterthur

 

Wir tragen unseren Widerstand gegen den Kapitalismus auch am diesjährigen 1. Mai in Winterthur nach draussen und wir rufen alle dazu auf, sich ebenfalls zu beteiligen.

Natürlich werden wir uns nicht wie gewohnt zu einer Demo besammeln können, aber gerade in der jetzigen Krise ist der 1. Mai als internationaler Kampftag der ArbeiterInnenklasse umso wichtiger.

Treffpunkt um 11 Uhr auf Radio Stadtfilter, 96.3 Mhz, www.stadtfilter.ch

Wir tragen unseren Widerstand gegen den Kapitalismus auch am diesjährigen 1. Mai in Winterthur nach draussen und wir rufen alle dazu auf, sich ebenfalls zu beteiligen. Natürlich werden wir uns nicht wie gewohnt zu einer Demo besammeln können, natürlich müssen wir kreativ sein und andere Formen des Protests finden, um uns und andere zu schützen. Aber gerade jetzt, in dieser Krise, in der die zerstörerischen Folgen des Kapitalismus auch hier für alle spürbar werden ist der 1. Mai als internationaler Kampftag der ArbeiterInnenklasse umso wichtiger.

Es geht schon heute darum, die Kämpfe von morgen vorzubereiten. Denn die Bonzen werden weiterhin versuchen, die Krise auf unsere Schultern abzuwälzen. Dem müssen wir uns entgegenstellen, uns organisieren und gemeinsam eine Perspektive einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung entwickeln. Denn die jetzige Krise zeigt auch deutlich, dass sich die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse rasch und drastisch verändern können.

Deshalb rufen wir alle dazu auf, sich mit ihren Inhalten und ihren Formen am revolutionären 1. Mai zu beteiligen. Hängt Transpis, klebt Plakate, macht Aktionen und lasst ab 11 Uhr das 1. Mai-Spezialprogramm auf Radio Stadtfilter in voller Lautstärke von eurem Fensterbrett aus laufen oder trefft euch in kleinen Gruppen mit Ghettoblaster oder Boombox in der Stadt.
Lasst uns die von oben verordnete Vereinzelung durchbrechen, wehren wir uns gemeinsam, aber trotzdem sicher und tragen wir auch am diesjährigen 1. Mai unseren Kampf für eine andere Welt auf die Strassen! Mit anderen Formen als gewohnt, mit Abstand und verteilt in allen Quartieren, aber im gleichen Kampf vereint!

Für eine revolutionäre Perspektive! Auf zum 1. Mai!

Antikapitalistisches Bündnis Winterthur

Den passenden Soundtrack dazu gibts wie immer auch:

Dazugehörige Plakate: rz_solidarita_t_wandzeitung

Und die Mobi für die Radiodemo:

Schickt eure Bilder an uns, an die Instaseite vom antikapitalistischen Bündnis oder markiert eure Fotos (natürlich ohne das man Personen erkennt!) mit dem Hashtag #1maiwinti

Vorwärts, siamo tutti antifascisti!

 

 

 

 

Communiqué zur kämpferischen Demo Festung Europa einreissen

Say it loud, say it clear: Refugees are welcome here! Am Montagabend haben sich etwa 400 Menschen in Winterthur selbstbestimmt und laut die Strassen genommen, um gegen die abscheuliche und unmenschliche Antiasylpolitik der EU zu protestieren und sich mit den flüchtenden Menschen zu solidarisieren.

In den letzten Tagen hat sich die Situation an der griechisch-türkischen Grenzen und auf den griechischen Inseln nochmals dramatisch zugespitzt. Zehntausende Geflüchtete harren zwischen den Grenzen aus und werden von der griechischen als auch von der türkischen Polizei, wie auch von Militär und Frontex mit Tränengas, Blendgranaten und Wasserwerfern angegriffen.

Seit Anfang des Jahres sind 1400 Menschen an den Grenzen der EU gestorben. Doch die EU zeigt kein Interesse, das Problem gemeinsam anzugehen. Der Grund dafür: Niemand hätte dabei etwas zu gewinnen, ausser die ertrinkenden Menschen. Beim Bahnhof sprach ein Redner: «Die Antiasylpolitik der EU ist eine Bankrotterklärung der europäischen Ideen. Unsere Werte sind zusammen mit Tausenden Frauen, Männern und Kindern im Mittelmeer ertrunken.»Retour ligne automatique
Auf Hilfe von der Regierungen warten beide Seiten, Flüchtende und wütende Bewohner*nnen, vergeblich. Denn während die EU die Grenzen für Menschen in Not schliesst, öffnet sie Tür und Tor für faschistisches Gedankengut und deren gewalttätige Hetze.

Die Demonstrant*innen fordern die sofortige Öffnung der Grenzen, die Aufhebung des Dublin-Systems, und dass die Schweiz Flüchtende direkt aus den Krisengebieten aufnimmt. Ihr Widerstand gilt dem Faschismus, den imperialen kriegstreibenden Staaten und dem ausbeutenden kapitalistischen System. Dazu wurden über die ganze Demo hinweg laut und kämpferisch Parolen skandiert. Für ein paar Minuten stand in Winterthur der Verkehr still als der Busverkehr am Bahnhof blockiert wurde und die Route über die Stadthaus- und Technikumsstrasse führte.

Am Schluss wurde noch aufgerufen sich am Samstag an der Demo in Bern zu beteiligen.

Kein Mensch ist illegal- Solidarität kennt keine GrenzenRetour ligne automatique
Samstag-14.3Retour ligne automatique
15:00 Schützenmatte

PS: Weiter Bilder und Videos der Demo auf  element-investigate

 

Demo Festung Europa einreissen

Der Virus heisst Kapitalismus und die Krankheit Faschismus! Gemeinsam Solidarität zeigen.

*ALLE AUF DIE STRASSE!*

Die europäische Antiasylpolitik eskaliert: An der türkisch-griechischen Grenze schiesst die Polizei mit Tränengas und scharfer Munition auf Flüchtende, ein Flüchtender wurde dabei bereits getötet; Griechenland setzt für einen Monat das Asylrecht aus; auf Lesbos greifen Faschist*innen vor den Augen der Polizei Geflüchtete in den Booten an, bedrohen Helfer*innen und attackieren Journalist*innen. Wir schauen dem nicht tatenlos zu: Stehen wir zusammen und bekämpfen wir die Festung Europa!

Wir fordern die sofortige Öffnung der Grenzen & die Aufhebung des Dublin-Systems! Wir fordern die Schweiz auf, Flüchtende direkt aus den Krisengebieten (Türkei, Syrien und Griechenland) aufzunehmen – ganz besonders schutzbedürftige Menschen wie Familien mit Kindern!

Auf zur DEMONSTRATION! Montag, 9.3, 19 Uhr, Steinberggasse, Winterthur.
SAY IT LOUD, SAY IT CLEAR – REFUGEES ARE WELCOME HERE!
weiterleiten & bringt Transparente, Plakate, Flyer!

****English****
The European anti-asylum policy is escalating: At the Turkish-Greek border the police shoots at refugees, one refugee has already been killed; Greece suspends the right of asylum for one month; on Lesbos fascists attack refugees in boats in front of the police, threaten helpers and attack journalists. We do not stand by and watch: Let’s stand together and fight the fortress Europe!

We demand the immediate opening of the borders & the abolition of the Dublin system! We call on Switzerland to accept refugees directly from the crisis areas (Turkey, Syria and Greece) – especially vulnerable people such as families with children!

DEMONSTRATION, Monday, 9.3. 7pm, Steinberggasse Winterthur.
SAY IT LOUD, SAY IT CLEAR – REFUGEES ARE WELCOME HERE!
*forward & bring banners, posters, flyers*

Antifa heisst Frauenkampf

Erneut laden wir zur Antifa-Bar in der Gisi ein. Ab 20 Uhr kann man sich auf die kommenden Tage einstimmen zu Female Power Mukke und Getränken. Neben dem gewohnten Infotischlein wird es für alle, die den Kampf auf der Strasse sichtbar machen wollen, noch ein kleines Goodie. Also,kommen lohnt sich, wie immer eigentlich!

Antifa-Bar 6.Februar: F.T.P.

Wir dürfen euch zur ersten Antifa-Bar im neuen Jahr begrüssen! Nach einigen erfolgreichen Antifaschistischen Mobilisierungen im alten Jahr, auf die wir gerne zurückblicken, kommt nun die Retourkutsche der reaktionären Staatsmarionetten. Lassen wir uns durch ihre Repression nicht einschüchtern, sondern schlagen wir zurück. Zum einen auf der Strasse, wie die ersten kämpferischen Demos in diesem Jahr anlässlich des WEF’s, aber auch in Form der stattfindenden Solidaritäts Arbeit zu Basel-Nazifrei.

Darum kommt in die gute Gisi-Stube auf ein Schwatz und geniesst unser Rahmenprogramm. Wir zeigen den legendären Film “Blutgeil”. Dazu gibt es leckere Vegane-Donuts. Dazwischen liest Insta-Rahel aus dem Buch “Scheiss Bullen” vor und es laufen Hits-Hits-Hits welche thematisch wunderbar zum Abend passen. Die Kollekte geht an Basel-Nazifrei. Also kommen und weitererzählen.

Der Eingang zur Gisi-Bar wie immer von der Neustadtgasse her.

Antifa Bar und Lyon Veranstaltung

Alerta! Es wird wieder früher dunkel am Abend und die Stimmung kühler. Darum kommt in die noch warme Gisistube zur Antifabar. Quatschen, trinken sich austauschen bei guter Musik in guter Gesellschaft. Wann? Am Donnerstag 7.11 in der Gisi.

Zusätzlich möchten wir nochmals auf die absolut sehens- und hörenswerte Infoveranstaltung mit unseren Genoss*innen aus Lyon aufmerksam machen, welche am 14.11 ebenfalls in der Gisi stattfindet. Dazu laden wir auf 19 Uhr zur veganen Vokü. Der Vortrag mit anschliessender Diskussion startet so um 19:30. Die Veranstaltung ist in Französisch mit deutscher Übersetzung.

Twitter Kanal der GALE

Aufruf an alle antifaschistischen Kräfte Winterthurs

Mit grossem Entsetzen, Trauer und unendlicher Wut mussten wir mit ansehen, wie Erdogan begann, seine Drohungen erneut in die Tat umzusetzen.

Der Tag X, welcher sich niemand je erhofft hatte, ist nun Realität geworden. Zusammen mit islamistischen Banden startete die türkische AKP/MHP Regierung einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die kurdischen Autonomiegebiete in Nord- und Ostsyrien. Dieser Krieg des Nato-Staats Türkei richtet sich unter anderem direkt gegen das kurdische Volk, welches in dem als Rojava bekanntes Gebiet versucht, eine Gesellschaft aufzubauen nach feministischen, ökologischen und basisdemokratischen Prinzipien. Es liegt nun auch an uns, diesen Krieg zu stoppen und genauso diese Errungenschaften zu verteidigen.
Tragen wir gemeinsam zu Tausenden die Solidarität auf die Strasse, verhindern wir gemeinsam die Umsetzung von Erdogans genozidalen Absichten. Tragen wir gemeinsam zu Tausenden unsere Ablehnung gegen den Krieg auf die Strasse, und tragen wir gemeinsam zu Tausenden die Botschaft des Friedens, des kurdischen Volkes auf die Strasse. Kämpfen wir gemeinsam zu Tausenden Schulter an Schulter gemeinsam gegen den Faschismus. Jetzt ist die Zeit gekommen, die alltäglichen politischen Differenzen zu vergessen und eine neue Internationale Solidarität aufzubauen! Dieser Kampf ist nur gemeinsam zu gewinnen und beansprucht alle antifaschistischen Kräfte unserer Stadt. Lasst uns diesen wichtigen Schritt machen, fahren wir am Samstag gemeinsam nach Zürich an die nationale Kundgebung um 15:00 auf dem Helvetiaplatz.

Gegen den Krieg und für den Frieden
Hoch die internationale Solidarität!

Abfahrt Winterthur: S12, Gleis 7, 14:22

Infos:

anfdeutsch.com

riseup4rojava

Rojava Komitee Zürich

 

Infoveranstaltung: “Antifa in Lyon”

Am Donnerstag, 14. November, werden Genoss*innen aus dem französischen Lyon in Winti zu Gast sein. An einer Abendveranstaltung (genaue Infos folgen) berichten die Lyoner Antifas über die soziale Lage in Frankreich und die dort aktiven rechtsextremen Bewegungen (z.B. Bastion Social, Géneration Identitaire, Rassemblement Nationale, etc.). In Lyon haben die Genoss*innen seit langem mit einer verhältnissmässig starken faschistischen Szene zu kämpfen und haben daher interessante Strategien entwickelt. Kommt zahlreich!

Heraus zum 1.Mai

Ein revolutionäres Klima schaffen! Heraus zum 1. Mai!
revolutionärer Block – 9.30 – Steinberggasse Winterthur
danach: revolutionärer Treff, Kanzleiareal Zürich

Den passenden Soundtrack gibts auch noch gleich dazu:

Schwyz-Schwyz Antifa!

Am Samstag, dem 13. April 2019, versammelten sich in Schwyz rund 450 Menschen um gegen Rassismus und Naziaktivitäten in der Region zu demonstrieren. Anlass war ein Auftritt von rund einem Dutzend Neonazis, welche an der Fasnacht als Ku-Klux-Klan verkleidet und mit Fackeln durch den Ort marschierten. Ein Video der Aktion brachte es zu nationaler medialer Bekanntheit. In der Folge formierte sich ein lokales Bündnis buntes Schwyz, welches zeigen wollte, dass Schwyz «kein Nazi-Nest» sei. Viele Menschen aus der Region folgten diesem Aufruf, ebenso wie Antifaschist*innen aus der ganzen Deutschschweiz. Sie zogen vom Bahnhof Schwyz/Seewen ins Ortszentrum von Schwyz.

Schon am Besammlungsort beobachtete und fotografierte eine Gruppe Nazis – darunter Exponenten der PNOS und anderer faschistischer Strukturen – die antirassistische Demonstration. Kurz nach Beginn der Demonstration stellten sich rund zwei Dutzend von ihnen hinter einem Geländer in einem Hauseingang auf, um von da die Teilnehmer*innen zu provozieren. Als Antifaschist*innen sie vertreiben wollten, stellte sich die Polizei schützend vor die Nazis. In der Folge beschränkten sie sich darauf, in sicherem Abstand hinter den Polizeireihen herumzulungern und Antifa-Sticker zu überkleben.

Dabei hatten die Nazis einigen Aufwand investiert, um im Vorfeld Stimmung gegen die antirassistische Demonstration zu machen. Auf Flugblättern gaben sie vor, die Bevölkerung vor «linken Chaoten» zu warnen und riefen dazu auf, die Abschlusskundgebung «zu besuchen». Doch wie immer in den letzten Jahren, schafften sie es nicht, über ihre Strukturen hinaus zu mobilisieren. Nach einer grandios gescheiterten Kundgebung im November 2018 in Basel, blieben sie nun also auch in ihrer vermeintlichen Homezone unter sich. Auf der anderen Seite führen Gehversuche von Nazis – und seien es nur verwackelte Handyvideos, welche den Medien zugespielt werden – jeweils zu antifaschistischen Gegenaktivitäten und verstärkter lokaler und überregionaler Vernetzung von Aktivist*innen und Gruppen. Dies zeigte sich auch heute in Schwyz, wo es entgegen der Behauptung einiger Medien natürlich viele Diskussionen, aber bei Weitem keine Spaltung zwischen «lokalen Aktivist*innen» und dem «auswärtigen schwarzen Block» gab.

Bilder der Demo und von einigen Nazis: www.ajour-mag.ch/antifa-schwyz