MORIA: SOLIDARITÄT DEN FLÜCHTENDEN, KAMPF DEN HERRSCHENDEN!

DEMO gegen die mörderische Asylabwehr Europas: Freitag, 18:15, Steinberggasse, Winterthur.

Der Brand im Flüchtlingscamp Moria, welcher über 13’000 notleidende Menschen schutzlos zurücklässt, war absehbar. Er ist das Resultat der jahrelangen grausamen europäischen Asylabwehr. Die Folge einer Politik, die Abschottung über Menschenleben stellt und Deals mit Diktatoren eingeht. Die wahren Brandstifter*innen sind nicht in Moria, sondern in Brüssel, Berlin und Bern! Dass die Schweizer Regierung sich nun schockiert zeigt, eine Tonne Hilfsgüter schickt, sowie 20 Flüchtende aufnehmen will, ist blanker Hohn! Wir fordern die sofortige Evakuierung aller Lager und Bewegungsfreiheit für alle! Die Festung Europa muss und wird fallen!

Stehen wir jetzt auf! Tragen wir unsere Wut auf die Strasse! Zeigen wir Solidarität mit den Flüchtenden! EVAKUIERUNG JETZT!

Flyer front

Flyer back

Marsch to say goodbye!

Ciao Marsch fürs Läbe.. wir hoffen ihr taucht nie mehr irgendwo auf!

Wiedermal zeigt sich, dass sich breit organisierter Widerstand auf verschiedenen Ebenen auszahlt. Vielmehr gibt es da im Moment gar nicht zu sagen. Eine Analyse der Geschehnisse liefert aktuell folgendes Video, welches wir euch hier an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten:

Feminismus aber subito! Darum haltet euch auf dem laufenden über aktuelle Mobilisierungen.

Gegendemo “Marsch für’s Läbe” 2020

FLUGI

 

My Body My Choice! – Kein Fussbreit dem “Marsch für’s Läbe” 2020!

Am 19. September 2020 kommt der sogenannte «Marsch fürs Läbe» nach Winterthur. Nachdem der Aufmarsch der rechten Fundamentalist*innen, Abtreibungsgegner*innen, Antifeminist*innen und homophoben Ewiggestrigen letztes Jahr in Zürich lautstark, kämpferisch und wider massiver Repression erfolgreich gestört werden konnte, bekamen die Fundis in diesem Jahr weder in Zürich noch in Bern eine Laufbewilligung und müssen sich nun mit einer fast unsichtbaren Veranstaltung im Winterthurer Konferenzzentrum gate27 zufriedengeben.

Dort werden sich die christlichen Fundamentalist*innen unter dem diesjährigen Motto «Läbe für alli» bereits zum elften Mal gegen das Recht auf Abtreibung und damit gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frauen über ihren eigenen Körper positionieren. Die Organisator*innen versprechen «ein fröhliches Treffen für die ganze Familie» und ein «vielfältiges Programm mit kreativen Überraschungen».

Wir lassen uns weder von blumigen Worten noch von «kreativen Überraschungen» blenden: Mit «fürs Läbe» oder «Läbe für alli» hat diese Veranstaltung genauso wie die Märsche und Aktionen der vergangenen Jahre nichts zu tun.

Die Christenfundis inszenieren sich als Lebensschützer*innen, doch in Tat und Wahrheit propagieren sie ein rückwärtsgewandtes, frauen- und LGBTIQ*-verachtendes Menschenbild. Das «Läbe», welches sie sich wünschen, ist ein patriarchales, zutiefst sexistisches und konservatives Leben, in dem Frauen zu Gebärmaschinen für Staat, Nation, Kirche und Kapital degradiert werden und über kein Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper verfügen.

Die rechten Christ*innen proklamieren, dass Abtreibung Mord sei, die psychische Gesundheit gefährde und das christliche Modell der patriarchalen Kernfamilie aushöhle. Zur Untermauerung ihrer Argumente schrecken sie auch nicht davor zurück, immer wieder Menschen mit Beeinträchtigung auf die Strasse zu zerren, Kinder und traumatisierte Personen für ihre Vorhaben zu instrumentalisieren, Fakten zu verbiegen und Lügen zu verbreiten. Dieses Vorgehen ist perfide und degradiert Kinder und Menschen mit Beeinträchtigung, in dem es sie als Werbeträger*innen ausnutzt.

Entblössend für «den Marsch» ist auch, wer sich dahinter verbirgt: Mitorganisiert wird der «Marsch fürs Läbe» vom Zürcher SVP-Politiker Daniel Regli, der in der Vergangenheit durch extrem menschenverachtende Aussagen zu «Suizid bei Schwulen» fragwürdige Berühmtheit erlangte. Aber auch die anderen OK-Mitglieder haben es in sich. Neben den Anbieter*innen moralisierender Beratungsseiten finden sich hier auch zahlreiche Akteur*innen wieder, die offen islamophobe, fremdenfeindliche, homophobe, misogyne und transphobe Positionen vertreten. So etwa die Betreiber*innen der Website zukunft-ch.ch, die mit Texten und Veranstaltungen zu Überfremdung, aber auch zur Heilung Transsexueller das Bild einer «Zukunft» zeichnen, in der nur weisse, hetero-cis Christ*innen einen Platz haben. Ebenfalls vertreten sind Mitglieder von «Christen für die Wahrheit», einer sektenartigen Gruppierung, die sich immer wieder mit der Verbreitung schwurbeliger Verschwörungstheorien und massiv queerfeindlicher Inhalte hervortut.

Die Fundis können zwar versuchen, ihre Veranstaltung hinter Schloss und Riegel und unter sich abzuhalten, aber das wird uns nicht daran hindern, uns ihnen entgegen zu stellen, unsere Inhalte auf die Strasse zu tragen und ihnen deutlich zu zeigen, dass sie auch hier nicht erwünscht sind!

Auf zur Gegendemo am 19. September 2020!
Treffpunkt um 12:00 Uhr im Stadtpark Winterthur

FLUGBLATT

FLUGBLATT

Erneutes Nazi-Outing in Winterthur

Folgender Beitrag wurde auf Barrikade.info gepostet:

Ende Mai haben wir der “Nationalistischen Jugend Schweiz” (NJS) eine letzte Warnung überbracht: Löst sich die Gruppe nicht per sofort auf, werden Identitäten offengelegt. Die NJS zog sich darauf in ihre braunen Löcher zurück. Doch noch immer besteht ein NJS-Insta-Account. Daher folgt hier das zweite Outing:

Manuel Corchia, Jahrgang 2000, wohnhaft bei seinen Eltern am Fliederweg 4 in Winterthur, ist nicht nur Teil des NJS, sondern auch der Kopf der sogenannten “Eisenjugend Schweiz”. Corchia ist glühender Verfechter des Rechtsterrorismus und des Nationalsozialismus. Noch ist Corchia Student the ZHDK (Bachelorstudium Scientific Visualization) und Mitglied der Winterthurer Stadtschützen. Weiter hat der Tagesanzeiger (und weitere TX-Medien) am 7. August 2020 über Manuel aka Eszil berichtet

https://www.tagesanzeiger.ch/die-eisenjugend-aus-winterthur-und-ihr-traum-von-der-apokalypse-906200087233 ).

Merkt euch dieses Gesicht:

Keinen Fussbreit den Faschisten!

Wir sind alle antifaschistisch!

Kundgebung vor der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt in Solidarität mit den Angeklagten im Baselnazifrei-Prozess

Jetzt geht es also los: die Prozesse gegen antifaschistische Aktivist*innen im Zusammenhang mit der Baselnazifrei-Demonstration vom November 2018. Damals stellten sich 2‘000 Antifaschist*innen der rechtsextremen PNOS in den Weg und verhinderten deren Kundgebung auf dem Messeplatz Basel.

Monate später dringen Polizist*innen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel frühmorgens in zahlreiche Wohnungen ein. Das Ziel: Verschiedene Einzelpersonen, denen vorgeworfen wird, an diesem Tag gegen die PNOS auf der Strasse gewesen zu sein. Innerhalb weniger Wochen kommt es in Basel und anderen Kantonen zu über zwanzig solcher Hausdurchsuchungen. Die Staatsanwaltschaft spricht von 60 eingeleiteten Verfahren und hetzt später sogar mit einem Online-Pranger. Für uns ist klar: Diese massive Repression zielt auf uns alle, als antifaschistische Bewegung. Sie soll spalten und einschüchtern.

Das zeigt sich auch im geforderten Strafmass. Für unseren Freund, der am 7. Juli vor Gericht steht, fordert die Staatsanwaltschaft 8 Monate Gefängnis auf Bewährung. Vorgeworfen wird ihm kaum mehr, als damals an der Demonstration gewesen zu sein. Darin zeigt sich deutlich der politische Charakter dieser repressiven Massnahmen.

Darauf müssen wir auch eine politische Antwort geben! Dabei ist dieser Auftakt zu der Basel-Nazifrei-Prozessreihe von grosser Wichtigkeit. Wir gehen gemeinsam vor die Staatsanwaltschaft mit einer Solidaritätskundgebung. Wir wollen damit Aufmerksamkeit für diesen Fall schaffen und den Druck erhöhen. Wir wollen unsere Solidarität mit den Angeklagten Freund*innen zeigen und laut sagen: Es war damals enorm wichtig gegen die PNOS auf die Strasse zu gehen und es bleibt wichtig, die antifaschistische, antirassistische Bewegung aufzubauen und zu stärken! Wir werden uns nicht einschüchtern lassen!

Heraus zum revolutionären 1. Mai in Winterthur

 

Wir tragen unseren Widerstand gegen den Kapitalismus auch am diesjährigen 1. Mai in Winterthur nach draussen und wir rufen alle dazu auf, sich ebenfalls zu beteiligen.

Natürlich werden wir uns nicht wie gewohnt zu einer Demo besammeln können, aber gerade in der jetzigen Krise ist der 1. Mai als internationaler Kampftag der ArbeiterInnenklasse umso wichtiger.

Treffpunkt um 11 Uhr auf Radio Stadtfilter, 96.3 Mhz, www.stadtfilter.ch

Wir tragen unseren Widerstand gegen den Kapitalismus auch am diesjährigen 1. Mai in Winterthur nach draussen und wir rufen alle dazu auf, sich ebenfalls zu beteiligen. Natürlich werden wir uns nicht wie gewohnt zu einer Demo besammeln können, natürlich müssen wir kreativ sein und andere Formen des Protests finden, um uns und andere zu schützen. Aber gerade jetzt, in dieser Krise, in der die zerstörerischen Folgen des Kapitalismus auch hier für alle spürbar werden ist der 1. Mai als internationaler Kampftag der ArbeiterInnenklasse umso wichtiger.

Es geht schon heute darum, die Kämpfe von morgen vorzubereiten. Denn die Bonzen werden weiterhin versuchen, die Krise auf unsere Schultern abzuwälzen. Dem müssen wir uns entgegenstellen, uns organisieren und gemeinsam eine Perspektive einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung entwickeln. Denn die jetzige Krise zeigt auch deutlich, dass sich die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse rasch und drastisch verändern können.

Deshalb rufen wir alle dazu auf, sich mit ihren Inhalten und ihren Formen am revolutionären 1. Mai zu beteiligen. Hängt Transpis, klebt Plakate, macht Aktionen und lasst ab 11 Uhr das 1. Mai-Spezialprogramm auf Radio Stadtfilter in voller Lautstärke von eurem Fensterbrett aus laufen oder trefft euch in kleinen Gruppen mit Ghettoblaster oder Boombox in der Stadt.
Lasst uns die von oben verordnete Vereinzelung durchbrechen, wehren wir uns gemeinsam, aber trotzdem sicher und tragen wir auch am diesjährigen 1. Mai unseren Kampf für eine andere Welt auf die Strassen! Mit anderen Formen als gewohnt, mit Abstand und verteilt in allen Quartieren, aber im gleichen Kampf vereint!

Für eine revolutionäre Perspektive! Auf zum 1. Mai!

Antikapitalistisches Bündnis Winterthur

Den passenden Soundtrack dazu gibts wie immer auch:

Dazugehörige Plakate: rz_solidarita_t_wandzeitung

Und die Mobi für die Radiodemo:

Schickt eure Bilder an uns, an die Instaseite vom antikapitalistischen Bündnis oder markiert eure Fotos (natürlich ohne das man Personen erkennt!) mit dem Hashtag #1maiwinti

Vorwärts, siamo tutti antifascisti!

 

 

 

 

Communiqué zur kämpferischen Demo Festung Europa einreissen

Say it loud, say it clear: Refugees are welcome here! Am Montagabend haben sich etwa 400 Menschen in Winterthur selbstbestimmt und laut die Strassen genommen, um gegen die abscheuliche und unmenschliche Antiasylpolitik der EU zu protestieren und sich mit den flüchtenden Menschen zu solidarisieren.

In den letzten Tagen hat sich die Situation an der griechisch-türkischen Grenzen und auf den griechischen Inseln nochmals dramatisch zugespitzt. Zehntausende Geflüchtete harren zwischen den Grenzen aus und werden von der griechischen als auch von der türkischen Polizei, wie auch von Militär und Frontex mit Tränengas, Blendgranaten und Wasserwerfern angegriffen.

Seit Anfang des Jahres sind 1400 Menschen an den Grenzen der EU gestorben. Doch die EU zeigt kein Interesse, das Problem gemeinsam anzugehen. Der Grund dafür: Niemand hätte dabei etwas zu gewinnen, ausser die ertrinkenden Menschen. Beim Bahnhof sprach ein Redner: «Die Antiasylpolitik der EU ist eine Bankrotterklärung der europäischen Ideen. Unsere Werte sind zusammen mit Tausenden Frauen, Männern und Kindern im Mittelmeer ertrunken.»Retour ligne automatique
Auf Hilfe von der Regierungen warten beide Seiten, Flüchtende und wütende Bewohner*nnen, vergeblich. Denn während die EU die Grenzen für Menschen in Not schliesst, öffnet sie Tür und Tor für faschistisches Gedankengut und deren gewalttätige Hetze.

Die Demonstrant*innen fordern die sofortige Öffnung der Grenzen, die Aufhebung des Dublin-Systems, und dass die Schweiz Flüchtende direkt aus den Krisengebieten aufnimmt. Ihr Widerstand gilt dem Faschismus, den imperialen kriegstreibenden Staaten und dem ausbeutenden kapitalistischen System. Dazu wurden über die ganze Demo hinweg laut und kämpferisch Parolen skandiert. Für ein paar Minuten stand in Winterthur der Verkehr still als der Busverkehr am Bahnhof blockiert wurde und die Route über die Stadthaus- und Technikumsstrasse führte.

Am Schluss wurde noch aufgerufen sich am Samstag an der Demo in Bern zu beteiligen.

Kein Mensch ist illegal- Solidarität kennt keine GrenzenRetour ligne automatique
Samstag-14.3Retour ligne automatique
15:00 Schützenmatte

PS: Weiter Bilder und Videos der Demo auf  element-investigate

 

Demo Festung Europa einreissen

Der Virus heisst Kapitalismus und die Krankheit Faschismus! Gemeinsam Solidarität zeigen.

*ALLE AUF DIE STRASSE!*

Die europäische Antiasylpolitik eskaliert: An der türkisch-griechischen Grenze schiesst die Polizei mit Tränengas und scharfer Munition auf Flüchtende, ein Flüchtender wurde dabei bereits getötet; Griechenland setzt für einen Monat das Asylrecht aus; auf Lesbos greifen Faschist*innen vor den Augen der Polizei Geflüchtete in den Booten an, bedrohen Helfer*innen und attackieren Journalist*innen. Wir schauen dem nicht tatenlos zu: Stehen wir zusammen und bekämpfen wir die Festung Europa!

Wir fordern die sofortige Öffnung der Grenzen & die Aufhebung des Dublin-Systems! Wir fordern die Schweiz auf, Flüchtende direkt aus den Krisengebieten (Türkei, Syrien und Griechenland) aufzunehmen – ganz besonders schutzbedürftige Menschen wie Familien mit Kindern!

Auf zur DEMONSTRATION! Montag, 9.3, 19 Uhr, Steinberggasse, Winterthur.
SAY IT LOUD, SAY IT CLEAR – REFUGEES ARE WELCOME HERE!
weiterleiten & bringt Transparente, Plakate, Flyer!

****English****
The European anti-asylum policy is escalating: At the Turkish-Greek border the police shoots at refugees, one refugee has already been killed; Greece suspends the right of asylum for one month; on Lesbos fascists attack refugees in boats in front of the police, threaten helpers and attack journalists. We do not stand by and watch: Let’s stand together and fight the fortress Europe!

We demand the immediate opening of the borders & the abolition of the Dublin system! We call on Switzerland to accept refugees directly from the crisis areas (Turkey, Syria and Greece) – especially vulnerable people such as families with children!

DEMONSTRATION, Monday, 9.3. 7pm, Steinberggasse Winterthur.
SAY IT LOUD, SAY IT CLEAR – REFUGEES ARE WELCOME HERE!
*forward & bring banners, posters, flyers*